Costa Cálida

Die Costa Cálida (spanisch = „heiße Küste“) bezeichnet die ca. 250 km lange Küste der Provinz bzw. Region Murcia von San Pedro del Pinatar bis an der Grenze zu Andalusien.
Rauhe Berglandschaften setzen sich bis zum Meeresufer fort und werden von Oleandersträuchern, Feigenkakteen und wilden Zwergpalmen geprägt. Einige Wachttürme erinnern an die Gefahren, die einst durch Seeräuber drohten. Die Costa Cálida ist Murcias Zugang zum Meer. Murcia selbst gilt als die heißeste Provinz Spaniens. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 16 – 19 °C. Die Costa Cálida wird auch manchmal als „Golf von Murcia“ oder „Costa (de) Murcia“ bezeichnet. Die größte Stadt an der Costa Cálida ist Cartagena.Murcia ist eine kleine Region. Die Bergwerke, die Obst- und Gemüseplantagen und die Berge waren zusammen mit dem Küstengebiet im Laufe der Jahrhunderte Schauplatz zahlreicher Ereignisse.Cartagena ist eine Stadt mit Seehafen im Südosten Spaniens und ist die zweitgrößte Stadt der Region Murcia. Cartagena liegt an einer tiefen Bucht der Costa Calída direkt am Mittelmeer und ist einer der bedeutendsten Handelshäfen Spaniens und die größte Marinebasis am Mittelmeer. Die Stadt ist Sitz des Parlaments der Region Murcia sowie Bischofssitz.

1987 wurde in Cartagena ein im 1. Jahrhundert n.Chr. erbautes römisches Theater entdeckt, das seit Juli 2008 erstmals öffentlich zugänglich ist. Es ist unter anderem das Marinemuseum „Museo Naval“ zu erwähnen. Außerdem das „Museo Nacional de Arqueología Subacuática“. Hier sind antike, aus dem Meer geborgene Funde ausgestellt. Im Museo Arqueológico Municipal“ befinden sich römische, arabische, westgotische und karthagische Fundstücke.

Spanien

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